Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände und Erinnerungen Stufen hätten, dann würden wir hinaufsteigen und euch wieder zurückholen!
Triple XXX kam ungeplant in mein Leben. Sie war bereits erwachsen, als ich das Angebot bekam, sie zu übernehmen und von Anfang an war klar: Sie war anders als meine Zwergpinscher. Anders in ihrer Erscheinung, anders in ihrem Wesen. Kraftvoll, muskulös, stolz - ein Urtyp ihrer Rasse. Kein Hund, der gefallen wollte oder sich anpasste. Am Anfang brauchten wir Zeit füreinander. Ich musste mich an sie gewöhnen und sie an mich und ihren Platz im Rudel. Doch ohne dass ich es richtig merkte, hat sie sich schnell Schritt für Schritt in mein Herz geschlichen. Still, unbeirrbar, auf ihre ganz eigene Art. Heute weiss ich: Das Universum hat mir genau den Hund geschickt, mit dem ich lernen durfte. Wie man so schön sagt, bekommt man nicht den Hund, den man möchte, sondern den, den man braucht. Und genau das hat Tripi erfüllt. Ich kann kaum fassen, dass wir nur knapp vier Jahre gemeinsam hatten - es fühlt sich an, als wäre sie schon so viel länger Teil meines Lebens gewesen.
Tripi war schon zu Lebzeiten eine Lehrmeisterin. Sie forderte mich, stellte mich immer wieder vor innere Fragen, zeigte mir Grenzen auf - ihre eigenen und meine. Sie war von vielem unbeeindruckt, wachsam gegenüber Fremdem und stolz und doch witzig in ihrem Auftreten. In ihr steckte eine Kämpferin mit Würde. Manchmal hatte ich das Gefühl, sie hätte zu Wikingerzeiten eine Schildmaid sein können. Tripi war dabei nicht immer souverän. Draussen zeigte sie manchmal auch Unsicherheit, besonders in Situationen, die ihr zu nahe kamen. In diesen Momenten durfte ich ihr Orientierung geben, Grenzen aufzeigen und ihr Sicherheit vermitteln. Es war ein Miteinander aus Vertrauen, Führen und Loslassen - ein Prozess, in dem wir beide lernen durften. Das Leben im Rudel war lebendig und intensiv. Zuerst das Quartett mit Gino, später das Mädels-Trio Infernale. Es war aufregend, manchmal herausfordernd und nicht immer einfach. Doch wir sind gemeinsam gewachsen, Schritt für Schritt. Wir haben ausprobiert, angepasst, gelernt und umgesetzt - nicht perfekt, aber mit grossen Fortschritten. Tripi war eben nicht nur die stolze, kraftvolle XXX, sondern auch ein Hund mit Tiefe, mit Entwicklung, mit einem eigenen Weg. Und genau das machte sie so besonders.
Im Alltag zeigte sich ihr Wesen in vielen kleinen Eigenheiten, die heute besonders kostbar sind. Sie frass Löcher (Kunstwerke!) in Decken und Bettchen, leckte gerne an uns oder Stoffen und hatte ihre ganz eigene Art anzuschlagen, wenn jemand kam. Ihr geliebter Mupfel war ihr Rückzugsort, ihr sicherer Platz. Abends brachte ich sie ins Bett und deckte sie zu, morgens war sie immer die Erste, die wach war - bereit für den Tag, voller Tatendrang.
Unsere Rituale waren leise, aber tief verbunden. Morgens kam sie zu uns ins Bett, schmiegte nah sich an uns, an unseren Hals und und holte ihre Streicheleinheiten ab. Stirn an Stirn mit geschlossenen Augen ganz bei sich suchte für einen Moment tiefe Nähe und zog sich dann wieder zurück. Sie wusste genau, wann sie da sein wollte und wann sie Raum brauchte. Diese Klarheit war typisch Tripi.
Ihr Herz gehörte nebst uns ihrem kleinen gelben Quietschball. Besonders im Wasser blühte sie auf. Sie liebte es zu schwimmen, zu apportieren, zu springen - sogar vom Poolrand oder vom SUP direkt ins tiefe Wasser. Furchtlos, frei, voller Kraft in ihrem Element. Wasser, Ball und Sinne. So manchen gelben Ball haben wir in Bächen oder Flüssen verloren. Feuerwerk, Gewitter oder Böller beeindruckten sie nicht im Geringsten. Draussen war sie oft ein kleiner Rabauke, präsent und unerschrocken - ganz XXX, Vin Diesel in weiblicher Form.
Mit dem Mausen konnte Tripi anfangs wenig anfangen – was mir ehrlich gesagt ganz recht war. Doch Ava und Giulia führten sie in dieses ganz eigene Pinscherhandwerk ein. Eine Zeit lang beobachtete sie nur, skeptisch, abwartend. Dann kam dieser Moment des Verstehens. Ab da zog sie vorallem mit Ava durch die Wiesen, steckte ihre Schnauze entschlossen in die Mauslöcher und buddelte mit wachsender Begeisterung. Es war herrlich zu beobachten, wie sie gemeinsam arbeiteten - zwei Meter weiter flohen die Mäuse, während Tripi und Ava hochkonzentriert und voller Ernst ihrem neuen Ritual nachgingen. Diese Szenen brachten mich oft zum Schmunzeln und zeigten einmal mehr, wie sehr sie ihren eigenen Weg fand, auch in den kleinen, alltäglichen Abenteuern.
Sie liebte die Sonne, jedes Sonnenfleckchen wurde genutzt, draussen wie drinnen. Ich stellte ihr Bettchen ins Sonnenlicht und sie lag dort, ruhig, warm und entspannt. Wenn man mit ihr sprach, legte sie oft kurz den Kopf schräg - dieser besondere Blick, in dem so viel Aufmerksamkeit und Verstehen lag.
Zu vielen Menschen und Hunden hielt sie Distanz. Ihre Individualdistanz war gross, Nähe gab es vor allem Anfangs nur für Vertraute. Nebst mir hatte sie zu Fredrik eine besondere und tiefe Verbindung. Und lange habe ich nicht bemerkt, wie subtil sie andere Hunde alarmierte oder provozierte, sich selbst aber im Hintergrund hielt - so, dass der Verdacht oft auf Ava fiel. Tripi war clever, sehr clever.
Auch beim Trüffeln zeigte sich ihr Charakter. Giulia und Ava brachten es ihr bei, doch echte Nasenarbeit war nicht ihre Leidenschaft. Sie hat uns einige dieser tollen Knollen beschert. Doch ihr Joke war - wenn Giulia einen Trüffel anzeigte, kam Tripi gemächlich dazu, kratzte zweimal mit der Pfote an die Stelle und forderte selbstverständlich ebenfalls ihre Belohnung. Ich musste oft schmunzeln über dieses clevere Verhalten.
Als sie zu mir kam, durfte sie vieles lernen. Hundesein im Alltag, Regeln, Strukturen. Manchmal nannte ich sie liebevoll Blondy. Sie nahm es mir zum Glück nicht übel. Im Ausstellungsring jedoch waren wir ein echtes Team. Unsere Trainingseinheiten und Ausstellungen waren geprägt von Erfolg, Harmonie, feiner Körpersprache und gegenseitigem Vertrauen. Ein freudiger und konzentrierter Tanz im Ring mit perfekter Körperhaltung im Stand und ihr Stolz danach, wenn das feine Würstli kam, war unverkennbar.
Tripi war auch eine wunderbare Mama. Die Geburt ihrer einzigen Tochter bei uns meisterte sie ruhig und stark. Gemeinsam brachten wir
Elettra auf die Welt. Das war ein wunderbarer Moment der Vertrautheit und Bindung, die wir miteinander hatten. Sie zog das kleine Einzelkind souverän und liebevoll auf.
Ich bin unendlich stolz auf Tripi. Sie hat all das, was ihr im Laufe ihres Lebens und besonders in ihrer Krankheit begegnet ist, mit einer beeindruckenden Ruhe und Würde getragen. Sie war eine aussergewöhnlich geduldige Patientin - ganz gleich, welche Behandlung anstand. Ob Zahnsteinentfernung, Blutabnahmen, Injektionen, Ultraschall oder auch die Geburt: Sie ging einfach hindurch, präsent und vertrauend, als wüsste sie, dass alles gut werden würde. Dieses Vertrauen, das sie mir schenkte, hat mich jedes Mal tief berührt.
Besonders in den letzten Wochen hat sie jede Massnahme mit einer solchen inneren Stärke angenommen, dass ich sie immer wieder voller Stolz betrachtet habe. Auch unsere kleinen Alltagsrituale spiegelten dieses Vertrauen wider. Wenn ich ihre Krallen schnitt und schliff, lag sie entspannt auf dem Rücken in ihrem Körbchen auf meinen Knien, reichte mir ruhig ihre Pfoten, die Augen geschlossen, ganz bei sich. Sie machte aus der „Pedicure“ beinahe einen kleinen Wellnessmoment, den sie sichtlich genoss - natürlich inklusive Leckerli. Oft musste ich schmunzeln und mir vorstellen, wie sie mit quarkverschmierter Schnauze auf meinen Knien liegen würde, Gurkenscheiben auf den Augen, vollkommen entspannt oder diese im nächsten Moment kurzerhand fressen würde. Tripi war das schönste Beispiel dafür, wie ruhig, vertrauensvoll und innig solche Momente sein können.
Gegen Ende ihres Lebens hat Tripi mir noch einmal besonders viel geschenkt. Ihre Liebe zu mir war grenzenlos und bedingungslos. Ihr Liebe war so gut spür- und sichtbar, ein goldenes Licht warm, sanft und friedlich im Herzen. Sie zeigte mir, dass ich mich nicht an der Trauer orientieren soll, sondern an dem, was wir gemeinsam erlebt und erreicht haben. Sie gab mir die Aufgabe mit, alte Muster loszulassen, mich nicht klein zu machen, stolz auf mich zu sein und im Hier und Jetzt zu leben. Sie hat mir gezeigt, dass ich anerkennen darf, dass ich eine gute Hundemama bin, dass ich mir selbst vertrauen darf und hat so in mir einen alten Glaubenssatz gekehrt und ein schmerzliches Mutter-Kind Seelenthema auf ein neues Level gebracht.
Als es Zeit wurde, musste ich ihr zeigen, dass ich bereit bin, sie gehen zu lassen. Sie hätte für mich weitergekämpft, doch ich durfte ihr sagen, dass es gut ist und ich der Aufgabe gewachsen bin und diese Verantwortung übernehmen kann. In diesen letzten Minuten zeigte uns noch einmal ihre fröhliche Seite. Alle mit ihr verbundenen Seelen - Ava, Giulia, Argus und die Himmels-Seelen Ayla, Ash, Gino, Gerk, Rhea, Sina, Ora und Hera - gaben ihr spürbar Kraft, Energie und sanfte Stärke. So konnte sie uns noch einmal ihre „happy side of life“ schenken, ganz selbstverständlich und ruhig, als würde alles stimmen. Sie knabberte genüsslich an ihrem gewünschten Rindfleischstreifen. Dieses Bild werden wir für immer in uns tragen.
Danach durfte sie loslassen. Ganz sanft, ganz friedlich ist sie in meinen Armen eingeschlafen. Ich weiss, dass sie im Ganzen aufsteigen durfte und in die Einheit zurückgekehrt ist. Ein abgeschlossener Zyklus: Nach dem Tod löst sich das individuelle Bewusstsein aus der Form und kehrt in das Feld zurück, aus dem alles Leben entstanden ist - wie eine Welle, die nicht aufhört zu existieren, sondern wieder Meer wird. Dieses Wissen ist tröstlich und wunderschön. Es erlaubt mir, loszulassen und zu trauern, ohne sie festzuhalten oder mich an den Verlust zu klammern. Liebe ohne Festhalten. Die Verbindung endet nicht - sie verändert nur ihren Zustand.
Wenn ich heute an Tripi denke, sehe ich eine stolze, weise Hündin. Ich spüre Vertrauen und ein goldenes Licht vollkommener Liebe. Tripi war stolz, kraftvoll und weise - eine Rebellin und
Kämpferin und doch so sanft, eine Lehrerin, eine Gefährtin. Sie begleitet mich jetzt auf eine andere Weise, als Einheit, als verbundenes Herz, als Licht, das bleibt.
Ein besonderer Dank aus tiefsten Herzen gilt meinem Partner Fredrik, der mich in diesen schweren Wochen getragen hat. Mit seiner Geduld und seinem Mitgefühl war er an meiner Seite, hat mich
gehalten und unterstützt. Seine Nähe und Verlässlichkeit haben mir Kraft geschenkt. Von Herzen danke ich zudem meinen vertrauten Freunden, die in dieser Zeit mitgedacht, mitgefühlt und mich
begleitet oder unterstützt haben. Ebenso danke ich Peter und Nicole vom «Naturnah» in Saland sowie Fritz Sturzenegger, die mich mit ihrer Erfahrung und immensem Wissen auf unterschiedliche Weise
unterstützt haben.
Ein spezieller Herzensdank geht an die spirituellen und energetischen Helferinnen Franziska von massage-clinic.ch in Winterthur, Michelle Bosshard von elementalsmb.com und Stephy. Ihr habt mir
geholfen, tiefer zu verstehen, Zusammenhänge zu erkennen und gemeinsam mit Tripi unsere Bindung bewusst zu erleben. Eure Begleitung hat uns auf diesen Abschied vorbereitet und mir ermöglicht, ihn
in Klarheit, Liebe und Vertrauen zu gehen.
Von Herzen danke ich auch meinem Chef Marco und meinem Team, die mit grossem Verständnis und Rücksicht dafür gesorgt haben, dass ich diese letzte Zeit mit Tripi bewusst und ganz bei ihr verbringen durfte. Diese Möglichkeit, den gemeinsamen Abschied in Ruhe und Würde zu leben, bedeutet mir sehr viel.
Danke, Tripi - für deine Liebe, deine Lehre und das Licht, das bleibt.
❤ FOREVER IN MY HEART - GINO ❤
02.04.2007 - 01.02.2023
Zwei Monate vor seinem 16. Geburtstag hat mein grosser weiser Krieger seine letzte Reise angetreten. Wir haben ihn mit Würde und Demut zum grossen Tor begleitet, wo alle tapferen und mutigen
Krieger hinkommen. Valhalla is calling you.
Mein geliebter Gino - du hast mich fast 16 Jahre eng begleitet, seit du 8 Wochen alt warst, du hast nach der Dobermannliebe, meine Passion zu den Zwergpinscher geweckt. Du warst mit deiner
lustigen Art mein Seelenclown, wir haben 15 Geburtstage zusammen gefeiert, unzählige schöne habe ich Momente mit dir erlebt, ganz viele Orte und Länder haben wir zusammen bereist, wir haben
zusammen einige Hundesportarten mit Freude ausgeübt und an Showwettkämpfen Siege errungen, du warst immer an meiner Seite, eng Herz an Herz. Du lebst in vielen Nachkommen von dir weiter und in
einigen bist du unverkennbar zu sehen und zu spüren und das macht mich glücklich.
Viele Kosenamen hast du von uns erhalten, welche dich so gut spiegelten, es gab soviele Anlässe um mit dir zu lachen, Bully oder Big Bull haben wir dich genannt, weil du eine Muskelmaschine von Pinscher warst, und im Alter machtest du John Wayne mit deinem Gang Konkurrenz. Du warst immer mutig, intelligent und weise, sowie der Chef unserer Dobermann-Mädels. Früher hattest du nur Augen für mich, mit dem Alter konntest du auch andere Menschen gut annehmen und in den letzten zwei Jahren hast du dein grosses Herz auch anderen Herzmenschen geöffnet. Das letzte Jahr hast du mir noch geschenkt, die Ärzte gaben dir im Dezember 2021 nur noch einige Monate zu leben, doch du warst ein grosser Kämpfer und so durftest nochmals mit einer guten Lebensqualität mehr als ein Jahr bei mir und deinen Mädels sein. Du hast mich in einer schweren Zeit nah begleitet. Gestern kam der Tag wo ich dich auf deiner letzten Reise begleiten durfte, dies mit viel Liebe im Herzen, dass ich dich gehen lassen konnte. Deine Kraft war leer, die Beine trugen dich nur noch wenige Meter und eigentlich warst du nur noch müde. Müde vom Leben, müde vom kaputten Körper und ich bin sehr dankbar, durften wir dich friedlich zum grossen Tor begleiten, wo dich unsere anderen Herzens-Seelen erwarteten, welche uns bereits voraus gegangen sind. Jetzt kannst du wieder mit deinen grossen Liebe Ayla&Ash rumtollen und auch Ora, Hera, Rhea, Sina und Franky-Pippo werden dich oben freudig erwarten. Grüsse mir alle geliebten Seelen, jetzt werdet ihr gemeinsam über uns wachen bis wir irgendwann wieder alle vereint sind.
Heute bleibt dein Bettchen nun leer, kein Gino links an meiner Seite im Bett. Keiner wird morgen seinen Kopf heben und uns begrüßen oder wie früher an der Tür stehen und vor Freude mit dem ganzen
Körper wackeln oder hochspringen. Wir werden nie wieder deine Pfotenspuren an der Jeans sehen oder die Pinschihaare an unserer Kleidung vorfinden, die du hinterlassen hast, wenn du wieder mit
vollem Körpereinsatz kuscheln wolltest. Du wirst einfach sehr sehr fehlen. Ich werde dich nie vergessen, du wirst immer einen Teil meines Herzens sein. Deine Treue war mir eine Ehre.
IN LOVING MEMORIES FOR AYLA
05.03.2002 – 08.06.2011
Leise kam das Leid zu ihr, trat an ihre Seite,
schaute still und ernst sie an, blickte dann ins Weite.
Leise nahm es ihren Körper, ist mit ihr geschritten,
liess sie niemals wieder los, sie hat für uns gekämpft und gelitten.
Leise ging die Wanderung über Tal und Hügel,
und uns war's als wüchsen still, ihrer Seele Flügel.
Tränen der Pein und Ohnmacht.
Quälende Wut… warum du?
Quälende Gedanken dich zu verlieren.
Quälende Einsicht – das Richtige zu tun.
Quälender Schmerz im Herz, Tränen brennen in den Augen.
Ein feiner Regen setzt ein und wir begleiten dich auf die Regenbogenbrücke.
Friedliche Erlösung, für dich in ein neues Leben - heisseTränen in Pein...
Wissen... dein kleines und doch so grossesHerz schlägt nicht mehr – für immer.
Traurig... dein Platz ist leer...
du bist nur noch in unseren Herzen und Gedanken.
Und die Sonne ging unter, bevor es Abend wurde...
Viele abertausende Stunden haben wir zusammen verbracht, du warst treu, lieb, fordernd und witzig. Du hast uns viel Freude ins Leben gebracht und wir haben die schöne Zeit genossen. Ich war sicherlich auch mal ungerecht zu dir, doch du blicktest mich an und vergabst mir. Du liebtest alle Menschen und mochtest nur dein eigenes Hunde-Rudel. Dein liebstes Spielzeug war der Kong, stundenlang konntest du uns deine Ausdauer beweisen. Im Sommer war das Wasser dein Lieblings-Element, es war eine Freude dir zuzuschauen wie du im Wasser geplanscht hast. Und du warst glücklich, wenn wir alle zusammen Zeit miteinander verbringen konnten. Wunderbare Momente erlebtest du auch wenn Nonno und Nani zu Besuch kamen und unzählige Knochen und Gutzeli mitgebracht haben, ach wie liebtest du die Beiden. Auch über deine Paten Michelle und Michael hast du dich immer riesig gefreut, sie haben in deinen jungen Jahren öfters auf dich und Ash aufgepasst. Da mussten wir auch viel lachen, ihr hattet miteuren Spielkameraden Hera und Ora viel Spass. Liebevoll hat man dich auch Gumpi (Gump-Esel) genannt, weil du vor Freude bis zum Gesicht hoch gesprungen bist.
Ich habe immer geglaubt, wir hätten alle Zeit der Welt… 9 Jahre voller Lust und Leben, dann trat leise das Leid an deine Seite und du hast es einfach weggesteckt. Du hast für uns gekämpft und wir haben alles für dich alles getan was in unserer Macht stand. Ausser Liebe, Zeit und Geduld konnte ich dir nichts mehr geben. Wir wissen deine Zeit ist gekommen und sagen jetzt:
Lebe wohl, Ayla - meine „Bohnä, Maus und Schätzeli“ – Wir lieben und vermissen dich!
Traurig blicken deine sanften braunen Augen in die Meinen.
Keine Angst meine Liebe – ich werde für dich da sein, bis zur letzten Sekunde. Vertrau mir, ich begleite dich zur Regenbogenbrücke , lauf... sie werden auf dich warten und du wirst nicht alleine sein.
Du wirst in unseren Herzen immer einen speziellen Platz haben und irgendwann werden wir wieder mit einem Lächeln an dich denken und die Tränen vergessen.
In ewiger Liebe, deine Mami, Papi, Ash und Gino
Rest in Peace
Danke liebe Claudia, dass du uns in dieser schweren Stunde beigestanden hast und Ayla bei uns zuhause friedlich und geruhsam in ein neues Leben geleitet hast.
Wir wissen, es war auch für dich sehr schwierig.
Woran wir einmal Freude hatten und zutiefst geliebt haben,können wir niemals verlieren.
Denn alles, was man zutiefst geliebt hat, wird ein Teil von uns.
IN LOVING MEMORIES FOR AYLA
05.03.2002 – 08.06.2011
Leise kam das Leid zu ihr, trat an ihre Seite,
schaute still und ernst sie an, blickte dann ins Weite.
Leise nahm es ihren Körper, ist mit ihr geschritten,
liess sie niemals wieder los, sie hat für uns gekämpft und gelitten.
Leise ging die Wanderung über Tal und Hügel,
und uns war's als wüchsen still, ihrer Seele Flügel.
Tränen der Pein und Ohnmacht.
Quälende Wut… warum du?
Quälende Gedanken dich zu verlieren.
Quälende Einsicht – das Richtige zu tun.
Quälender Schmerz im Herz, Tränen brennen in den Augen.
Ein feiner Regen setzt ein und wir begleiten dich auf die Regenbogenbrücke.
Friedliche Erlösung, für dich in ein neues Leben - heisseTränen in Pein...
Wissen... dein kleines und doch so grossesHerz schlägt nicht mehr – für immer.
Traurig... dein Platz ist leer...
du bist nur noch in unseren Herzen und Gedanken.
Und die Sonne ging unter, bevor es Abend wurde...
Viele abertausende Stunden haben wir zusammen verbracht, du warst treu, lieb, fordernd und witzig. Du hast uns viel Freude ins Leben gebracht und wir haben die schöne Zeit genossen. Ich war sicherlich auch mal ungerecht zu dir, doch du blicktest mich an und vergabst mir. Du liebtest alle Menschen und mochtest nur dein eigenes Hunde-Rudel. Dein liebstes Spielzeug war der Kong, stundenlang konntest du uns deine Ausdauer beweisen. Im Sommer war das Wasser dein Lieblings-Element, es war eine Freude dir zuzuschauen wie du im Wasser geplanscht hast. Und du warst glücklich, wenn wir alle zusammen Zeit miteinander verbringen konnten. Wunderbare Momente erlebtest du auch wenn Nonno und Nani zu Besuch kamen und unzählige Knochen und Gutzeli mitgebracht haben, ach wie liebtest du die Beiden. Auch über deine Paten Michelle und Michael hast du dich immer riesig gefreut, sie haben in deinen jungen Jahren öfters auf dich und Ash aufgepasst. Da mussten wir auch viel lachen, ihr hattet miteuren Spielkameraden Hera und Ora viel Spass. Liebevoll hat man dich auch Gumpi (Gump-Esel) genannt, weil du vor Freude bis zum Gesicht hoch gesprungen bist.
Ich habe immer geglaubt, wir hätten alle Zeit der Welt… 9 Jahre voller Lust und Leben, dann trat leise das Leid an deine Seite und du hast es einfach weggesteckt. Du hast für uns gekämpft und wir haben alles für dich alles getan was in unserer Macht stand. Ausser Liebe, Zeit und Geduld konnte ich dir nichts mehr geben. Wir wissen deine Zeit ist gekommen und sagen jetzt:
Lebe wohl, Ayla - meine „Bohnä, Maus und Schätzeli“ – Wir lieben und vermissen dich!
Traurig blicken deine sanften braunen Augen in die Meinen.
Keine Angst meine Liebe – ich werde für dich da sein, bis zur letzten Sekunde. Vertrau mir, ich begleite dich zur Regenbogenbrücke , lauf... sie werden auf dich warten und du wirst nicht alleine sein.
Du wirst in unseren Herzen immer einen speziellen Platz haben und irgendwann werden wir wieder mit einem Lächeln an dich denken und die Tränen vergessen.
In ewiger Liebe, deine Mami, Papi, Ash und Gino
Rest in Peace
Danke liebe Claudia, dass du uns in dieser schweren Stunde beigestanden hast und Ayla bei uns zuhause friedlich und geruhsam in ein neues Leben geleitet hast.
Wir wissen, es war auch für dich sehr schwierig.
Woran wir einmal Freude hatten und zutiefst geliebt haben,können wir niemals verlieren.
Denn alles, was man zutiefst geliebt hat, wird ein Teil von uns.
IN LOVING MEMORIES FOR ASH
05.03.2002 – 06.09.2012
Der Tag danach..
Mein Gefühlszustand sagt mir es müsste regnen, ein vergossenes Tränenmeer voller Trauer.
Doch die Sonne scheint - der erste Spaziergang ohne dich..
Freudig tollen die beiden Jungspunde zusammen durchs Gras. Voller Leben und Gesundheit.
Ich trete ein in den Wald, kühl empfängt er mich und meine traurigen Gedanken.
Beide mit gespitzten Ohren betrachten sie das Spiel der Lichtschimmer auf dem feuchten Boden.
Gewisper in Ästen der Bäume, der Wind raunt mir zu: SIE ist immer bei Dir, der Körper ist vergangen, ihre Seele ist frei und doch wird sie dich nie verlassen, solange du sie im Herzen trägst.
BEIDE - werden immer um dich sein, du musst es nur spüren.
Du hast den Wald auch immer geliebt, mit spitzen Ohren und die Nase im Wind durchstreiften wir den Wald. Seid ihr da, horche ich in mich herein.. Bist du das Rascheln der Baumwipfeln im Wind der mich grüsst?
Weiter geht’s.. der Sonnenschein tanzt durch die Bäume, der leichte Nebelschleier erhellt sich im Sonnenlicht. Willst du mich grüssen, mein tapferes Mädchen? Bist du die Sonne im Nebel?
Mit Melancholie im Herzen, erinnere ich mich daran als du und deine Schwester jung wart.
Mit gleicher Freude seid ihr rumgetollt wie Jungspunde jetzt. Die Zeit ist viel zu schnell vergangen..
Ist wirklich schon Herbst? Die Bäume werden bald ihr Kleid lassen. Grüsst ihr mich, wenn der Wind die bunten Blätter fallen lässt?
Ich trete aus dem Wald, die Sonne flutet mein Gesicht mit warmen Strahlen. Grüsst ihr mich wenn die Sonne mein Gesicht küsst?
Die Reise geht weiter, leise plätschert das Flüsschen vor sich hin, hier habt ihr immer zusammen mit viel Freude geplanscht. Seid ihr das klare, kühle Wasser, welches meine Hand umspielt hier am Bach?
Die Zeit vergeht, die Sonne geht unter wie ein Feuerball der Gefühle und taucht die Landschaft in ein prächtiges Farbenspiel. Seid ihr es, die mich mit damit grüsst?
Die Nacht bricht herein, den hellsten Stern am Himmel habe ich bereits an dich Ayla-mein Herz vergeben. Doch was leuchtet noch so hell am Himmelszelt ? Ein neuer Stern ist aufgegangen für dich Ash-mein Herz.
Wehmütig blickt mein Herz zu euch hoch. Jetzt seid ihr wieder zusammen-auf ewig.
From here to eternity. Love forever.
Rapper unser Sonnenschein im Ziegengehege verliess uns leider viel zu früh. Kurz vor seinem ersten Geburtstag schlief er friedlich ein und wachte einfach nicht mehr auf. Gute Reise ins Regenbogenland...
Ernie (braun) und Bert (weiss) haben wir 2006 mit dem Einzug ins schöne Bauernhaus in Madetswil übernommen. Die beiden Urgesteine unserer Ziegenherde.. Ernie verstarb im September 2011 im Alter von 12 Jahren. Bert der Herdenführer mussten wir im Sommer 2014 im Alter 14 Jahren erlösen.
